21. Februar 2018
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Junge Union Bayern
Kreisverband FORCHHEIM

Themen

Los geht`s!

Liebe JU-Freunde,


noch allen ein gutes neues Jahr!

Das abgelaufene Jahr 2010 hat deutlich gemacht: Nichts geht ohne die Junge Union in der Partei. Beim Topprojekt der CSU – der Parteireform – haben wir kräftig mitgemischt. Bei einigen Punkten der Satzungsreform der CSU, wie etwa den Mitgliederbefragungen oder der Internetmitgliedschaft in der CSU waren wir die Ideenschmiede. Die Debatte um die Frauenquote haben wir offensiv verfolgt und sind unserer Linie konsequent treu geblieben.

Nun starten wir in das politische 2011 - los geht's mit aktuellen Themen:


Generationengerechtigkeit : Wir wollen kein "kalkurliertes Minus"!
Unserer Dauerforderung – nämlich die junge Generation insbesondere aufgrund der Folgen des demografischen Wandels nicht zu benachteiligen – bleibt einer unserer Schwerpunkte. Wir müssen auch in der CSU die Debatte führen, wie wir damit umgehen wollen, dass immer mehr ältere Menschen auf immer mehr junge treffen. Ein aktuelles Thema dazu ist die Pflegeversicherung: An der Lebenswirklichkeit, dass Menschen immer älter werden und der Bevölkerungsteil der Senioren weiter zunimmt, kommen wir nicht vorbei. Die Konsequenz ist, dass die Kosten für die Pflegeversicherung weiter ansteigen. Hier brauchen wir eine Antwort: Jeder Beitragszahler soll sich an einer Kapitalrücklage beteiligen. Dass wir immer älter werden, dürfen und müssen wir uns auch etwas kosten lassen. Dies darf aber nicht nur auf Kosten der Senioren von morgen – der heute jungen Leute – gehen. Wir brauchen deshalb eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung. Ein Umlageverfahren geht über kurz oder lang pleite, wenn immer mehr Ältere auf immer mehr Jüngere treffen. Wir müssen aufhören, dass das einkalkulierte Minus zur Politik dazugehört. Wir brauchen Systeme, die sich von selber tragen. Deshalb muss das Projekt „Zukunftsvorsorge durch Kapitalrücklage“ zügig auf den Weg gebracht werden.


Christenverfolgung : Entwicklungshilfe von Religionsfreiheit abhängig machen
Ein Thema, das zu lange nur eine untergeordnete – oder gar keine – Rolle gespielt hat, ist die Verfolgung von Christen in der Welt. Religionsfreiheit darf nicht nur für die Minderheiten in westlichen Ländern gelten. Wir müssen uns dafür stark machen, dass sie überall auf der Welt Gültigkeit hat. Insbesondere das Christentum ist eine weltweit verfolgte Religion – das beweisen Repressionen gegen Christen in vielen anderen Ländern. Hier geht die Bandbreite von der Erschwerung des Abhaltens von Gottesdiensten oder des Baus von Kirchen über geduldete Übergriffe der Zivilbevölkerung gegenüber der christlichen Minderheit bis hin zu staatlichem Terror gegenüber praktizierenden Christen. Ich habe deshalb in der öffentlichen Diskussion den Gedanken formuliert, Entwicklungshilfe künftig auch davon abhängig zu machen, ob Christen von staatlicher oder anderer Seite in dem betreffenden Land verfolgt werden.



Sperrstunde : Aktionsvorschlag für die Basisverbände
Der JU-Landesvorstand hat im November beschlossen, dass wir die Forderungen nach einer Wiedereinführung einer flächendeckenden Sperrstunde in Bayern ablehnen. Das verstärkte Auftreten von alkoholbedingten Delikten lässt sich nicht durch eine verlängerte Sperrzeit lösen, erst recht nicht durch eine zentralistische Reglementierung. Örtlich auftretende Schwierigkeiten sollen lokal gelöst werden. Eine pauschale Regelung wäre eine Abstrafung der überwältigenden Mehrheit, die friedlich und verantwortungsvoll feiert. Wir stehen für kommunale Eigenständigkeit.

Wir wollen unseren Basisverbänden dabei helfen, sich „ins Nachtleben zu stürzen“ und dort Unterstützer für unser Anliegen und die JU zu finden. Dazu hat der Landesverband Postkarten und Plakate unter dem Motto „KEINE neue Sperrstunde!“ aufgelegt, die gegen eine geringe Versand- und Bearbeitungsgebühr im Landessekretariat bestellt werden können. Die Bestellscheine dafür könnt ihr hier herunterladen:

http://ju-bayern.de/downloads/bestellscheine/bestellschein_sperrstunde.pdf

Unser Positionspapier zum Thema Sperrstunde könnt Ihr hier nachlesen:

http://ju-bayern.de/downloads/innen/positionspapier_sperrstunde_beschlossen



Durchwahlen auf allen Ebenen
Stand 2010 die Parteireform im Mittelpunkt, so sind es dieses Jahr die Durchwahlen: In den Monaten Januar bis März sind die Ortsverbände angehalten, ihre Neuwahlen durchzuführen. Für die Monate April und Mai sind die Wahlkorridore der Kreisverbände, im Juni und Juli wählen die Bezirksverbände. Die Landesversammlung mit Neuwahlen findet von 18. bis 20. November 2011 in Essenbach und Landshut statt. Parallel dazu wählen auch alle CSU-Gremien ihre Vorstände neu. Hier lautet die Devise: Mitmachen, Angreifen, Kandidieren! Die JU ist keine Organisation von Zuschauern – wir wollen mitmischen. Ich empfehle allen Vorsitzenden in den JU-Verbänden durch frühzeitige Kommunikation mit den CSU-Vertretern und der CSU-Basis dafür zu sorgen, dass junge Kandidaten bei den CSU-Vorstandswahlen eine Chance haben. Selbstredend sollten alle, die für Ämter in der CSU kandidieren, auch durch engagierte Mitarbeit auf sich aufmerksam machen. Als Aktivitätsmöglichkeit bieten sich übrigens immer alle in unseren Aktionsvorschlägen unter http://ju-bayern.de/index.php/aktionsvorschlaege-a-broschueren aufgeführten Aktionen an.


„Jahr der Frau“: JU-Frauen sollen kandidieren!
Die CSU hat für 2011 das „Jahr der Frau“ ausgerufen. Wir unterstützen dieses Projekt (siehe auch „Macher gesucht! 2.0“). Das bedeutet auch, dass insbesondere junge Frauen aufgefordert sind, für Ämter in der CSU zu kandidieren! Das gute für die JU: Unser Frauenanteil ist wesentlich höher als bei der CSU – wir haben die guten jungen Frauen! Vor allem unter den Vorzeichen des „Jahrs der Frau“ sind die Wahlchancen besonders hoch.


„Macher gesucht! 2.0“ – Die Mitgliederwerbekampagne geht weiter!
Unsere Mitgliederwerbekampagne „Macher gesucht!“ war ein Erfolg. Zum ersten Mal seit Jahren konnten wir die altersbedingten Austritte, die durch viele Neumitglieder in der ersten Hälfte der Neunziger bedingt waren, ausgleichen und ein Plus verzeichnen. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerverbände Vilshofen und Saal an der Donau sowie an den besten Werber, Stefan Meyer aus Vilshofen!

Doch wir sind überzeugt: Da ist noch mehr drin. Deshalb wird die Kampagne bis zum 31. Juli verlängert. Es gibt weiter Prämien für Werber. Die Preise im „Rennen der Ortsverbände“ werden demnächst ausgegeben und das Rennen neu aufgelegt. Als Hauptpreise winken den beiden siegreichen Ortsverbänden Besuche von CSU-Ehrenvorsitzenden und ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber sowie eines anderen Spitzenpolitikers! Die Sachprämien bleiben die gleichen. Im Rahmen des „Jahrs der Frau“ ergänzen wir die Kampagne um den Wettbewerb „Rennen der Kreisverbände (Frauenförderung)“. Hier werden die höchsten Zuwächse an weiblichen Neumitgliedern auf Kreisebene prozentual und absolut bewertet. Beim "Rennen der Kreisverbände" bitte eintragen: Hier gibt es eine repräsentative Veranstaltungsgrundausstattung für den Kreisverband, nämlich zwei individualisierte Roll-Ups mit dem Namen des Verbandes, ein Banner und eine Rednerpultverkleidung zu gewinnen. Genaueres zu Prämien und Preisen erfahrt Ihr auf www.ju-bayern.de/macher-gesucht .


Homepagebaukasten - nun verfügbar!
Nun ist er da: Der lang ersehnte Homepagebaukasten für Basisverbände in unserer neuen Optik. Diesen könnt ihr hier runterladen: http://template.ju-bayern.de/. Fragen dazu könnt ihr gerne an unser Landessekretariat richten.



Ich freue mich auf ein spannendes gemeinsames JU-Jahr!


Euer Stefan

Stefan Müller, MdB
Landes vorsitzender

Junge Union Bayern
Franz Josef Strauß-Haus
Nymphenburger Str. 64
80335 München
Tel.: 089 / 1243-206
e-mail: stefan.mueller@csu -bayern.de

 

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