21. Februar 2018
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Kreisverband FORCHHEIM

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JU grenzt sich klar von JULI und Anti-christlichen

Ich habe weder vor politische Mitstreiter, egal welcher Partei, schlecht zu reden, noch habe ich vor, ihren Glauben, ihr Christsein oder auch andere weltanschauliche und geistliche Sichtweisen zu bewerten.
Vielmehr möchte ich den Standpunkt der Jungen Union (JU) zum „C“ in der CSU, zu christlichem Gedankengut als Teil unseres Staatswesens und unserer Grundhaltung darstellen.
Für uns ist das „Christ-Sein“ gemeinsam mit der griechischen Philosophie und dem römischen Staatswesen die Grundlage, auf die unser Staat und unsere Gesellschaft aufgebaut sind. Gerade die christlichen Werte, die das „Person-Sein“ und die Menschenwürde im Zentrum sehen, bilden die Grundlage unseres Grundgesetzes und machen offen für eine tolerante, integrationsorientierte Auseinandersetzung mit dem Islam sowie anderen Religionen und Weltanschauungen.
Politische Debatten über Sterbehilfe, Präimplantation, Patientenverfügung, usw. würden nicht auf dem vorherrschenden Niveau geführt werden, ohne die eindeutigen Aussagen der Kirchen dazu.
Wenn jedoch eine Jugendorganisation (JULI) mit einer Kampagne gegen Kreuze und Kruzifixe an öffentlichen Plätzen versucht, Stimmung zu machen und gleichzeitig mit demokratiefeindlichen Kräften von links kooperiert, oder ein linker Parlamentarier das Kruzifix als „Lattengustl“ verhöhnt, dann müssen wir dem als JU klar entgegentreten.
Solche Tendenzen dürfen sich in unserer Gesellschaft nicht etablieren, denn nicht das Belassen, sondern das Entfernen von Kreuzen widerspricht der weltanschaulichen Neutralität eines Staates. Kreuze sind, wie Erzbischof Ludwig Schick in seiner Schrift „Wehret den Anfängen“ schreibt, Symbole für Liebe, nicht Egoismus, für Versöhnung, nicht für Feindschaft, für Friede, nicht für Streit und Krieg, für Hilfsbereitschaft, nicht Eigennutz, für Einsatz fürs Gemeinwohl, nicht egoistische Ansprüche an die Gesellschaft.
Dies sind treibende Kräfte unserer Politik, sie sind christlich und sozial, damit grenzen wir uns klar gegen andere Jugendorganisationen wie den JULIs ab.

Maria Deutschmann, Ebermannstadt
JU Kreisvorsitzende

 

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